Fehlbefüllungen an der Kupplung verhindern

Normbasierte Produkterkennung für die Mineralöl-Logistik

Das Risiko von Produktvermischungen reduzieren, indem Produktinformationen an der Be- und Entladekupplung geprüft werden. Das System unterstützt die digitale Schnittstelle für Produkterkennung in der Mineralöl-Logistik und kann in Überfüllschutz-Workflows integriert werden.

Tankwagenbediener scannt RFID-Tags vor dem Verbindung der Schläuche

Produkterkennung am Übergabepunkt hilft, Fehlbefüllungen zu vermeiden, also falsches Produkt im falschen Tank. Über eine definierte digitale Schnittstelle an der Kupplung können Produktcodes geprüft und die Anlieferung je nach Regelwerk freigegeben oder gesperrt werden.

Prüfung an der KupplungPrüfen, bevor Produkt in den Tank gelangt

Die Validierung erfolgt an der Schnittstelle des Produkttransfers, nicht nur auf dem Papier.

Normbasierte SchnittstelleAn EN 14116 digitale Schnittstelle angelehnt

Unterstützt die digitale Produkterkennungsschnittstelle an Be- und Entladekupplungen in der Mineralöl-Logistik.

EreignisprotokollPrüfungen und Sperren dokumentieren

Liefert je nach Konfiguration nachvollziehbare Aufzeichnungen zu Verbindung, Prüfung und gesperrten Transfers.

Warum Fehlbefüllungen schwer zu verhindern sind

Auch mit erfahrenen Fahrern und klaren Prozessen entstehen an stark frequentierten Standorten, bei parallelen Schläuchen und ähnlichen Kupplungen Fehlerpotenziale. Ist Produkt erst im falschen Tank, steigen betriebliche und umweltbezogene Konsequenzen schnell an.

  • Ähnliche Tanks und Produkte an einem Standort
  • Parallele Entladung mit begrenzter Aufsicht
  • Fehler bei Schlauchführung und Verbindung
  • Schwer rückgängig zu machen, sobald Produkt vermischt ist

Indikative Auswirkungen

Öffentliche Fallstudien zeigen, dass Fehlbefüllungen Tankreinigung, Produktentsorgung und Stillstand auslösen können. Der tatsächliche Einfluss hängt von Tankgröße, Produkt und lokalen Umweltauflagen ab.

Ergebnis in der Praxis

Statt sich nur auf Sichtkontrollen zu verlassen, erhält der Anlieferprozess eine zusätzliche technische Kontrolle an der Kupplung. Passt die Produktinformation nicht zu den hinterlegten Tankregeln, kann der Transfer verhindert und eine Bedienmeldung ausgegeben werden.

  • Produktprüfung vor dem Öffnen der Ventile
  • Einheitliche Regeln über Standorte und Flotten hinweg
  • Nachvollziehbare Ereignishistorie für Audits und Vorfallanalyse
  • Integration mit Überfüllschutz-Workflows, wenn erforderlich

So funktioniert es

  1. 1

    Produktcodes und Tankregeln definieren

    Erlaubte Produkte je Tank oder Kammer konfigurieren und Codes über Depot-, Flotten- und Tankstellenschnittstellen abstimmen.

  2. 2

    An der Kupplung prüfen

    Beim Be- oder Entladen werden über die digitale Schnittstelle produktbezogene Informationen ausgetauscht und gegen die hinterlegten Regeln geprüft.

  3. 3

    Transfer freigeben oder sperren

    Bei gültiger Kombination läuft der Prozess weiter. Bei Abweichung signalisiert das System eine Sperre und unterstützt einen kontrollierten Stopp, bevor es zur Vermischung kommt.

  4. 4

    Nachvollziehbarkeit schaffen

    Je nach Konfiguration Prüfergebnisse und Ereignisse speichern, zur Unterstützung von Audits und Analysen nach Vorfällen.

Standards & Zertifikate

EN 14116

Digitale Schnittstelle für Produkterkennung bei flüssigen Kraft- und Brennstoffen

Definiert die digitale Schnittstelle an Be- und Entladekupplungen für den Austausch produktbezogener Informationen sowie Kompatibilitätsanforderungen.

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EN 13616

Überfüllsicherungen für ortsfeste Tanks für flüssige Kraft- und Brennstoffe

Wird häufig zusammen mit Produkterkennung als Teil eines kontrollierten Anlieferprozesses eingesetzt.

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Je nach Konfiguration und Zone sind Komponenten mit entsprechender Ex-Zulassung verfügbar.

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Nachweise & Erfolgsgeschichten

Kennzahlen

Reinigung nach Fehlbefüllung (Fallstudien-Schätzung)
Up to $100k

OPW CIVACON Fallstudie mit Kostenordnung für ein Cross-Drop Szenario.

Typische Reparaturkosten nach verunreinigtem Kraftstoff
Thousands

CHOICE berichtet über Reparaturen nach verunreinigtem Kraftstoff.

Schwere Fälle (berichtet)
Tens of thousands

CHOICE nennt, dass schwere Fälle bis in den fünfstelligen Bereich gehen können.

Wenn Produktcodes und Schnittstellen netzweit standardisiert sind, wird der Anlieferprozess auditierbarer und weniger abhängig von lokalen Workarounds.

Sicht aus Betrieb und ComplianceMineralöl-Distribution

Wir kartieren Ihre Hochrisiko-Schnittstellen

Wir analysieren Ladeböcke, Flottenprozesse und Kundentanks, um die richtigen Schutzmaßnahmen zu priorisieren.